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Drei Tage hoch über Innsbruck

Klettersteig-Tour mit Rudi

04.07.2026

Wieder einmal eine tolle Tour mit Rudi - dieses Mal ging es in die Gegend bei Innsbruck. 15 Teilnehmer waren dabei, von denen drei nur Samstag/Sonntag mitkamen, der Rest blieb bis Montag.

An Tag 1 ging es von Absam los. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einstieg zum Absamer Klettersteig erreicht, der 600 Höhenmeter hinauf bis fast unter die Bettelwurfhütte führte.

Doch bis dahin war es ein weiter Weg: Überwiegend mit A und B-Stellen, aber auch ein paar C-Stellen, dauert der Klettersteig durch das Halltal insgesamt etwa vier Stunden. Zwischendrin gab es auch eine spektakuläre Seilbrücke, die doch etwas wackelig war...

Da die Gruppe groß war, wurden vier 4er-Teams gemacht, die mit etwas Abstand zueinander unterwegs waren.

Am Ende des Klettersteigs ging es noch einmal eine knappe Stunde steil hinauf zur Bettelwurfhütte (2077m).

Dort verbrachte die Gruppe einen tollen Nachmittag und Abend. Hoch über Innsbruck gelegen, reicht der Blick hinüber zu den Bergketten des Stubai- und Ötztals.

Nach dem leckeren Abendessen stimmte Sonja gekonnt ein paar Gitarrenklänge an - und selbst die Nebentischen sangen Songs wie "Über den Wolken" oder "Country roads" mit....

Am nächsten Tag ging es mit leichtem Gepäck über felsiges Gelände (da nochmals Rückkehr zur Hütte) hinauf in Richtung Kleiner und Großer Bettelwurf. Zunächst eroberte die Gruppe den Kleinen Bettelwurf (2650m), dann ging es hinüber zum Großen.

Dorthin führte erneut ein Klettersteig. Es gab ein paar C-Stellen, ansonsten war das Gelände erneut im A- und B-Bereich. Nach und nach trudelten alle auf dem Gipfel (2725m) ein, wo es eine wohlverdiente Vesperpause gab.

Über felsiges Gelände und einen Grashang ging es hinunter zur Hütte, wo nach vier Stunden alle wieder eintrafen.

Damit war das Tageswerk aber noch lange nicht vollbracht. Nach einer Pause stand eine weitere 4-Stunden-Etappe bevor. Über einen langgezogenen Höhenweg, der mal breiter, mal schmaler war, ging es hinüber zur Pfeishütte (1922m).

Kurz vor der Hütte galt es noch einmal, einen steilen Anstieg zu bewältigen. Über eine Schutthalde ging es im Zick-Zack hoch zum Stempeljoch.

Von dort war es nur noch eine knappe halbe Stunde zur Pfeishütte - und nach einem langen Tag waren schließlich alle froh, das Tagesziel erreicht zu haben!

 

Nach einem weiteren gemütlichen Hüttenabend war das Wetter am dritten Tag leider nicht mehr ganz so gut wie an den ersten beiden Tagen. Nachts hatte es geregnet und auch nach dem Frühstück waren die Berge wolkenverhangen und die Felsen nass.

So fiel die Entscheidung: Der geplante Innsbrucker Klettersteig macht bei diesen Bedingungen keinen Sinn. 

Über das Kreuzjöchl stieg die Gruppe somit ab. Anfangs noch steil und schmal, wurde der Weg weiter unten im bewaldeten Gebiet etwas breiter.

Unterwegs lag die Thauerer Alm, eine gemütliche Hütte mit leckeren Knödeln. Da es noch früh am Tag war, gab es eine ausgiebige Rast mit Knödel-Tasting.

Am Wanderparkplatz in Thaur angekommen, holten die Autofahrer die Autos im Nachbarort Absam - ehe es nach drei tollen, ereignisreichen Tagen wieder zurück nach Tuttlingen ging.